¡Hasta luego!

6 06 2014

Es ist 23:28, es sind 25 Grad und es ist Halbmond. Meine Haare sind größtenteils blond und ich bin in Panama City. Nach den ganzen Tagen und vielen Gedanken, die ich niederschreiben wollte, sind diese noch immer in meinem Kopf und nicht niedergeschrieben. Ich kann nicht glauben, dass in wenigen Stunden der Shuttlebus kommt und mich zum Flughafen bringt, wo ich dann knapp 4 Stunden warten werde und in den Flieger steige…

ich habe längst nicht alles von Panama gesehen, aber einen der schönsten Strände, ich war schnorcheln, habe mich im Wald verlaufen, habe mich im Bodysurfing versucht, Hot Springs erkundet, neue Reisebegleitung gefunden, habe im Hostel mit Pferd im Garten, Hühnern im Flur und Hund vor der Tür zugebracht und Nächte mit undichtem Dach verbracht. Ich bin in Panama City angekommen, die letzten Tage gab es mehr Regen als Sonnenschein und ich habe es geschafft, die Kleidung zu trocknen, so viele selbstverständliche Dinge, wie bspw. Wäsche waschen und trocknen, sind hier Erlebnisse 🙂

Heute hat es wieder geregnet und gedonnert und geblitzt, so dass wir durch das Wasser waten mussten, wie gut, dass es hier sauber ist und Du keine Angst vor merkwürdigen Dingen oder gruseligen Tieren haben musst, während Du mit Fliflops tiefer ins Wasser eintauchst, als gehofft. So richtig konnte ich die Stadt nicht erkunden, da wir heute erst angekommen sind und nicht so viel Zeit hatten. Wir wohnen im Viertel Casco Viejo, was sehr an Europa erinnert und haben einen fantastischen Ausblick auf die Skyline der Stadt mit ihren riesigen Wolkenkratzern. Ich hatte keine Vorstellung von der Stadt und auch jetzt noch nicht wirklich. Ich hatte gehofft, noch mehr zu sehen, doch vielleicht ist es nicht das letzte Mal, dass ich hier bin.

So schnell vergingen die letzten Tage, mein Tagebuch ist grad mal auf dem Stand von letzter Woche und ich möchte mich gar nicht an den Grenzübergang nach Panama erinnern, denn dieser gehört zu den, ich sage mal, unschönsten, die ich je erlebt habe…

Ich bin gespannt auf die kommenden Tage, bin gedanklich im Hier und Jetzt und hoffe, dass bleibt für eine Weile so. Der Versuch des Nichtplanens ist erfolgreich durchgeführt worden und ich kann es nur weiterempfehlen. Gerade jetzt weiß ich, was es heißt, im Moment zu sein…

Mit philosophischen Gedanken und dem Bewusstsein, mehr als nur etwas auf der Reise gelernt zu haben, verabschiede ich mich von hier, von Zentralamerika. Noch nicht offiziell und noch nicht für immer 🙂



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